Deutsche Geschichte auf Briefmarken – Hitler

Wohl kaum ein Abschnitt aus der deutschen Geschichte wird so beleuchtet und immer wieder in den Medien wiederholt wie der, der Hitlerzeit bzw. des 3. Reiches. So kann man sich fragen, was ist so faszinierend daran? Richtig beantworten kann man das sicherlich nicht, denn jeder sieht es aus einer etwas anderen Perspektive.


Video: privat

Das 3. Reich, deshalb so benannt, da man sich vom 1. Reich, dem Kaiserreich und der Weimarer Republik als 2. Reich, abgrenzen wollte. Hitler kam an die Macht, wo jeder von der Politik so genug hatte, dass derjenige, der Stabilität und Arbeit versprach, gewählt wurde. Hitler verstand es zudem Gott so mit ins Spiel zu bringen, was bei manchen schon als Vorsehung erscheinen musste. Das Konkordat mit dem Vatikan, im Juli 1933 abgeschlossen, steuerte das seinige noch hinzu.

Was Hitler und seine Leute aber betrieben war reine Machtpolitik ohne Rücksicht auf das Volk. Die Leutseligkeit am Anfang verflüchtigte sich bald. Die Haltung gegenüber den Juden wurde sehr schnell tödlich und  gegenüber den Kirchen aggressiv.

Von vielen wurde diese Situation nicht beachtet, aus welchen Gründen auch immer. Letztlich kann man sagen, wer wieder in Brot und Lohn steht macht manche Zugeständnisse und wir heute sollten uns hüten über „den kleinen Mann auf der Straße“ zu urteilen, wenn wir nicht selbst schon einmal in einer solchen Situation gewesen sind. Aus der Wohlstandsecke heraus kann man leicht gute Ratschläge erteilen.

Als die Deutschen merkten, wohin das Hilterregime führt, konnten oder wollten viele nicht zurück. Oft wäre die Familie oder das eigene Leben zu opfern gewesen. Wohin das letztlich alles führte wissen wir und ist in zig Büchern, Filmen, Reportagen usw. beschrieben.
Was für mich nur völlig unverständlich ist, dass es heute immer noch Leute gibt, die diesen braunem Terror nachhängen und ihn glorifizieren. Für mich ist das Menschenverachtend.

Von der Briefmarke her ist recht gut die Vereinnahmung der Gesellschaft für die Ziele der Machthaber zu sehen. Es wurden zwar schon mehr Briefmarken herausgegeben als zu Kaisers Zeiten aber kein Vergleich zu der Markenschwemme unserer Tage. Dennoch kann aus den nicht so vielen Briefmarken des 3. Reiches recht gut der politische Wandel nachvollzogen werden.

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