Plötzlich wachen Sie auf und können es nicht fassen! Sie haben sich selbst oder einen Familienangehörigen tot im Sarg liegen sehen.
Vielleicht liegen Sie zuerst wie „tot“ da und überlegen, habe ich das wirklich geträumt oder mir eingebildet? Sagen Sie „Quatsch, Träume sind Schäume“. Oder schleicht sich ein Zweifel ein der rumnagt und Sie fragt, ob da wohl was dran sein könnte.
Ein Bekannter erzählte mir von einem Erlebnis aus seiner Nachbarschaft: Der Mann erzählt seiner Frau beim Frühstück, was er für einen verrückten Traum gehabt hat. Er sei auf dem Weg zur Arbeit tödlich verunglückt – so ein Quatsch. Anschließend fährt er zur Arbeit und verunglückt tatsächlich tödlich.
Die sich mit Träumen beschäftigen sagen, dass der eigene Tod nicht wirklich den leiblichen Tod bedeutet, sondern das derzeitige Leben „tot“ sein wird. Es wird sich ein Wendepunkt auftun der das eigene Leben völlig verändert. Wie neu geschaffen wird man sein.
Anders ist es, so die Traumdeuter, wenn ein Angehöriger tot erscheint. Dieses Bild wird verschieden ausgelegt und läuft in erster Linie dahinaus, dass sich bei demjenigen eine große Belastung, eine äußerst schwierige Lebenssituation einstellt.
Träume faszinieren schon solange, solange es die Menschheit gibt. Sie sind wichtig und Freud war schon der Ansicht, dass sie notwendig sind, wobei seine Theorien heute nicht mehr eng gesehen werden. Träume können auch bei Tagesproblemen helfen. Nicht wenige Forscher und Erfinder sagen, dass ihnen die zündende Idee wirklich im Schlaf gekommen ist.
Die Naturvölker sahen in den Träumen Hinweise dazu, wie man sich im „wachen“ Leben verhalten soll um Gefahren zu entgehen. Für sie gehörte Schlaf und Wachsein wirklich zusammen, was uns heute vielleicht doch schon etwas abhanden gekommen ist. Dennoch, Träume faszinieren nach wie vor und nicht zuletzt erscheinen immer wieder Bücher hierzu.
Lust mal was darüber zu lesen? Hier ein paar Adressen. Aber aufpassen, nicht alles gleich „tot“-erst nehmen.
www.traum.ac.at
www.deutung.com
Bild: privat
